Fakultät für Philosophie, Wissenschaftstheorie und Religionswissenschaft
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Lehrveranstaltungen Wintersemester 2019-2020

Seminar und Lektürekurs

Platons Frühdialoge: philosophische Argumentation und Tugend

Do. 14:00 bis 16:00 c.t. woch 17.10.2019 bis 06.02.2020 Geschw.-Scholl-Pl. 1 (E) - E 206

Durch die Lektüre der sogennanten "Frühdialoge" Platons bietet das Seminar eine Einführung in die Methode und in einige charakteristiche Inhalte der philosophischen Argumentation. Die Hauptmerkmale der sokratischen Dialektik, der Unterschied zwischen Dialektik und Sophistik, die Suche nach einer befriedigenden Charakterisierung der einzelnen Tugenden und der Tugend im allgemeinen, und die Wichtigkeit eines solchen Verfahrens fürs Erwerben der Tugend selbst sind Beispiele von Themen, die im Laufe des Seminars besprochen werden.
Literatur

Die Texte werden in der deutschen Übersetzung Schleiermachers gelesen (U. Wolf (Hrsg.), Platon. Sämtliche Werke Band I, Übers. v. F. Schleiermacher, Rowohlts Enzyklopädie 2004). Kenntnis der altgriechischen Sprache ist ein Vorteil aber keine Voraussetzung.
Anmeldung

Muss irgendwann zwischen dem 24.09. und dem 07.10.2019 über das LSF-System priorisiert belegt werden.

 

Tutorium

Tutorium zum eigenständigen wissenschaftlichen Arbeiten im Bereich der Antiken Philosophie

Do. 16:00 bis 18:00 c.t. woch 17.10.2019 bis 06.02.2020 in MusaPH (Leopoldstr. 11b, 4. Stock, Raum 433)

Dieses Tutorium ist nur für Studierende im dritten Fachsemester des Masterstudiengangs Antike Philosophie.
Kommentar

Im Modul sollen die Studierenden sich einen Überblick über einen speziellen Forschungsbereich ihrer Wahl erwerben, um so eine sinnvolle Fragestellung für ihre Masterarbeit entwickeln zu können. Ziel des Moduls ist es, die Studierenden beim Erwerb eines vertieften und weiterführenden Verständnisses des gewählten Forschungsbereichs zu unterstützen. Dabei sollen sie einen Überblick über die zentralen Forschungspositionen und -debatten in diesem Bereich gewinnen, Unzulänglichkeiten des Forschungsstandes diagnostizieren und eine zu dieser Diagnose passende Forschungsfrage entwickeln.

Die schriftliche Leistung in diesem Modul ist ein langer Essay (ca. 40.000 Zeichen), in dem der Stand der Forschung zu der gewählten Masterarbeitsfrage dargestellt wird. Dieser Essay wird im Lauf des Semesters angefertigt und in Teilen oder vorläufigen Versionen der Dozentin sowie den anderen Studierenden zugänglich gemacht.
Anmeldung

Unter laura.castelli@gmail.com bis zum 14. Okt. 2019.

Fortgeschrittenenseminar (zus. mit Dr. Anagnostopoulos, Andreas)

Generation, Alteration and Mixture in Aristotle and Beyond

Di. 16:00 bis 18:00 c.t. woch 15.10.2019 bis 04.02.2020 Geschw.-Scholl-Pl. 1 (D) - D Z005

It is hard to exaggerate the importance of the distinction between generation (the coming to be of a new substance) and alteration (mere qualitative change) in Aristotle. On the one hand, he claims that his materialist predecessors could not, unlike him, do justice to this distinction, while on the other, it is a fraught question how his general model of change can be applied to the case of substantial coming-to-be (generation) without threatening the very status of his prized substances. The physical phenomenon of mixture or blending of material constituents has drawn the attention of philosophers from Aristotle down to the present. At least prima facie it seems to make incompatible demands: on the one hand, none of the ingredients of a mixture should continue to exist, since all parts of a genuine mixture are alike; on the other hand, the ingredients of a mixture should not simply be destroyed if mixing is to be distinct from generation and corruption. Mixture seems to occupy a middle ground between generation and alteration. In this course, we will begin by exploring these topics in Aristotle's De Generatione et Corruptione, situating them within a broader framework of Aristotle's hylomorphism and theory of the elements, and against the background of his predecessors. In the second part of the course we will move on to consider the later ancient and contemporary reception of, and reaction to, Aristotle's account of mixture (for example: Alexander's critical exposition of the rival Stoic theory of mixture and Richard Sharvy's more recent topological account of mixture).
Voraussetzungen

Knowledge of English (though contributions and written work in German are welcome), some basic familiarity with ancient philosophy or metaphysics. Knowledge of ancient Greek is advantageous but not required.
Leistungsnachweis

Credit is earned through a term paper of ca. 15-20 pp. All participants are asked to undertake one presentation.
Anmeldung

bis zum 10.10.2019 unter a.anagnostopoulos@lmu.de


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