Fakultät für Philosophie, Wissenschaftstheorie und Religionswissenschaft
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Bedeutungsskepsis und absoluter Geist (Juli 2015)

Hegels System gipfelt in einer Lehre vom „absoluten Geist“, die im Zuge der gegenwärtigen „Hegelrenaissance“ bislang eher vernachlässigt wurde. Dabei versteht Hegel unter „absolutem Geist“ keine transzendente Substanz, sondern Kunst, Religion und Philosophie als spezifisch zusammengehörige Formen der geschichtlichen Darstellung von Wahrheit. Seine Philosophie des absoluten Geistes eröffnet so ein Sachproblem, welches die Tagung mit ihm und über ihn hinaus erkundete.

Kunst, Religion und Metaphysik wurde in der sprachanalytischen Tradition des 20. Jahrhunderts nämlich wiederholt Wahrheitsfähigkeit und damit Bedeutung in einem mehr als psychologischen Sinn abgesprochen. Spielarten solcher Bedeutungsskepsis reichen vom logisch-positivistischen Unsinnsverdacht bis zu gegenwärtigen Non-Kognitivismen.

Ziel der Tagung war es zu erkunden, inwiefern sich in der Nachfolge der klassischen deutschen Philosophie ein einheitlicher Zugang zu Kunst, Religion und Philosophie gewinnen lässt, der auf die bedeutungsskeptische Herausforderung antwortet.

Hier finden Sie das Programm der Tagung:

bedeutungsskepsis_plakat