Fakultät für Philosophie, Wissenschaftstheorie und Religionswissenschaft
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Angebot des Faches Philosophie im "Gemeinsamen Geistes- und Sozialwissenschaftlichen Profilbereich"

Achtung: Der Profilbereich, der zum WiSe 2012/13 an der LMU initiiert wurde, befindet sich noch im Genehmigungsverfahren. Die folgenden Informationen sind vorläufig und stehen noch unter dem Vorbehalt der rechtliche Genehmigung durch übergeordnete Gremien wie das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst.

Der Gemeinsame Geistes- und Sozialwissenschaftliche Profilbereich zielt darauf ab, in Masterstudiengängen an der LMU den interdisziplinären Studienanteil und die selbstständige Schwerpunktsetzung zu stärken. Es beteiligen sich eine Vielzahl verschiedener Masterstudiengänge der LMU. Die Fächer speisen eigene Module und Lehrveranstaltungen in den Profilbereich ein und ermöglichen ihren Studierenden, auch das Lehrangebot anderer Fächer zu nutzen - nach Maßgabe der jeweiligen Prüfungs- und Studienordnung. Hier finden Sie die zentrale Informationsseite zum Profilbereich.

  • Studierende, die für den Masterstudiengang Philosophie eingeschrieben sind, müssen, soweit sie im 2. und 3. Fachsemester jeweils kein Auslands- oder Doppelstudiumsmodul einbringen wollen, Module im Umfang von 2 x 12 bzw. insgesamt genau 24 ECTS-Punkten im Gemeinsamen Geistes- und Sozialwissenschaftlichen Profilbereich belegen. Bei dieser Belegung bestehen grundsätzlich keine inhaltlichen Einschränkungen, die Zusammenstellung kann frei erfolgen. Man kann sich auf ein Fach konzentrieren oder Module aus unterschiedlichen Fächern kombinieren. Zu beachten sind lediglich etwaige Vorgaben und Auswahlregeln, die einzelne Fächer (wie Geschichte, Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft...) intern bzw. für ihren Teilbereich zugrunde legen können. Legt man beispielsweise eine Modulteilprüfung (MTP) im Fach Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft ab, so muss man noch eine dazugehörige, andere MTP hinzunehmen, um das so bereits gewählte Modul zu komplettieren.
    Auf Wunsch können die Profilbereichspunkte von Philosophinnen und Philosophen auch ganz oder teilweise (also in Kombination mit anderen Fächern) "nochmals" im Philosophie-Bereich des Profilbereichs erworben werden. Dabei ist zu berücksichtigen, dass ein Philosophiemodul, das dann im Rahmen des Profilbereichs gewählt wird, nicht doppelt, etwa auch als obligatorisches Masterseminar Philosophie eingebracht werden kann, sondern zusätzlich belegt werden muss. [Zudem ist zu beachten, dass ein vollständiger Profilbereichs-Punkte-Erwerb zusätzlich in der Philosophie nur in folgender Form erfolgen kann: zwei weitere Masterseminarleistungen (je 9 ECTS) und ein weiteres Spezial-VL-Protokoll (6 ECTS), siehe auch gleich unten]
  • Studierende, die für andere Masterstudiengänge eingeschrieben sind, welche eine Belegungsmöglichkeit im Gemeinsamen Geistes- und Sozialwissenschaftlichen Profilbereich vorsehen, können je nach Maßgabe ihrer jeweiligen Prüfungs- und Studienordnung (PStO) minimal 6 und maximal 30 ECTS-Punkte im Philosophie-Bereich erwerben. Soweit die jeweilige PStO das zulässt, können die Module innerhalb des Philosophie-Bereichs frei (auch ohne bestimmte Fachsemesterbindungen) ggf. gehäuft gewählt werden (und ggf. auch mit Modulbelegungen aus anderen Fächern innerhalb des Profilbereichs kombiniert werden).

Dabei gilt grundsätzlich, dass

  • im Philosophie-Bereich maximal zwei Masterseminare (WP Phil 1 und/oder WP Phil 3) und maximal zwei Spezialvorlesungen (WP Phil 2 und/oder WP Phil 4) belegt werden und
  • in einer Spezialvorlesung Philosophie durch ein Protokoll (im Umfang von ca. 20.000 Zeichen; Bewertungsart: bestanden/nicht bestanden) 6 ECTS-Punkte und in einem Masterseminar Philosophie entweder, je nach Vorgabe der/des Dozierenden, durch eine Hausarbeit (ca. 40.000 Zeichen; benotet) oder durch Referat und Protokoll (ca. 15-30 Minuten und ca. 15.000 Zeichen, benotet) 9 ECTS-Punkte erworben werden können. - Die Spezialvorlesung und das philosophische Masterseminar müssen dabei nicht "im Paket", sondern können einzeln, ganz unabhängig voneinander belegt werden. WP Phil 1 bis 4 schließen jeweils mit eigenen, voneinander unabhängigen Modulprüfungen ab.

Die (vorläufigen) Bezeichnungen der angebotenen Philosophie-Module und -Veranstaltungen im Profilbereich können Sie der S. 74 der folgenden pdf.-Datei entnehmen (= noch nicht amtliche "Anlage 2" der Profilbereichssatzung).

Bitte beachten Sie auch noch: Hat man sich für eine der Prüfungen (WP Phil 1-WP Phil 4) über das LSF-System angemeldet und besteht diese (etwa wegen Nichtabgabe einer Arbeit) dann nicht, muss die entsprechende Prüfung in einem späteren Semester nochmals angetreten und bestanden werden! Die durch die LSF-Prüfungsanmeldung fixierte Wahl eines WP ist grundsätzlich verbindlich.

Die konkreten Philosophie-Veranstaltungen, die im WiSe 2017/18 im Profilbereich wählbar sind, sind hier zu finden. Soweit im Veranstaltungskommentar nichts anderes steht, können Masterstudierende zu der jeweiligen Veranstaltung ohne Voranmeldung hingehen. Auch wenn es im Fach Philosophie formal gesehen keine Anwesenheitspflicht gibt, erwartet die Fakultät 10 von Studierenden eine regelmäßige Teilnahme, wenn eine Veranstaltung einmal belegt worden ist. Etwaige inhaltliche Teilnahmevoraussetzungen sind im Veranstaltungskommentar vermerkt.

LSF-Anmeldefrist für alle Philosophie-Profilbereichsprüfungen im WiSe 2017/18 (= Hausarbeiten, Spezialvorlesungsprotokolle usw.): 15.01.-26.01.2018. Wenn man entsprechende Prüfungsleistungen erbringen will, ist die Anmeldung obligatorisch!

Ansprechpartner bei allen allgemeinen Fragen zum Philosophie-Profilbereichsangebot:

 Dr. Thomas Wyrwich, Fachstudienberater und -Studiengangkoordinator


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