Fakultät für Philosophie, Wissenschaftstheorie und Religionswissenschaft
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Lehrveranstaltungen WS 2011/2012

Prof. Dr. Pieter-Sjoerd Hasper

Platon - Staat

(nur für BA-Nebenfächler und Lehramtskandidaten)

Mo. 10:00 bis 12:00 c.t. woch 17.10.2011 bis 06.02.2012 Amalienstr. 73A - 211

Inhalt

Nach Aristoteles' Nikomachischer Ethik ist Platons Staat vermutlich das bekannteste Werk der antiken Philosophie. In ihm kommen alle Themen die wir aus den anderen Schriften von Platon kennen zusammen: ein typisch sokratischer Dialog in dem man versucht - vergeblich - eine Tugend zu definieren (das erste Buch); Platons politische Theorie; Platons moralpsychologische Ansichten; metaphysische Betrachtungen über das Objekt von Erkenntnis; eine Theorie über Erziehung; und Argumente gegen die Kunst. Damit bildet der Staat eine gute Einführung in die antike Philosophie im allgemeinen und in die Philosophie Platons insbesondere. Wir werden die wichtigsten Stellen aus dem Staat lesen und analysieren.

 Wir werden den Staat lesen in der Übersetzung von Friedrich Schleiermacher, z.B. in der Ausgabe herausgegeben von Ursula Wolf: Platon: Sämtliche Werke 2 Lysis, Symposion, Phaidon, Kleitophon, Politeia, Phaidros (Rororo; 2004)

Leistungsnachweis Referat oder Protokoll oder Klausur (je nach Vorgabe des Dozenten)

 

Antike Ethik

Di. 14:00 bis 16:00 c.t. woch 18.10.2011 bis 07.02.2012 Geschw.-Scholl-Pl. 1 (M) - M 209

Inhalt

In diesem Essaykurs werden wir Überblickserkenntnis der wichtigsten antiken ethischen und moralpsychologischen Theorien erwerben, nämlich derer von Sokrates, Platon, Aristoteles, Epikur und den Stoikern. Wichtige Themen sind: Rationalität und Gefühle; objektive und subjektive Wertbegriffe; Schmerz und Lust; Glück; Tugenden; moralische Erkenntnis; Willensschwäche; Freundschaft.

Zu dem Kurs gehört außerdem ein Tutorium (Anfang in der zweiten Woche), in dem wir die Sekundärliteratur und einige Primärtexte diskutieren werden, sowie über die zu schreiben Essays sprechen werden.

 

Ein Reader mit Primär- und Sekundärtexten wird am Anfang verfügbar gestellt.

Leistungsnachweis 4 Essays, die im obligatorischen Begleittutorium besprochen werden.

 

 

Tutoriumsübung zum Essaykurs: "Antike Ethik"

Mo. 18:00 bis 20:00 c.t. woch 17.10.2011 bis 06.02.2012 Geschw.-Scholl-Pl. 1 (E) - E 206

 

Erkenntnis in Aristoteles' Ethik

Mo. 14:00 bis 17:00 c.t. woch 24.10.2011 bis 06.02.2012 Geschw.-Scholl-Pl. 1 (M) - M 201

Inhalt

Welche Rolle spielt Erkenntnis in der ethischen Theorie von Aristoteles? Anders als in vielen modernen Theorien über Wert, meint Aristoteles, es gebe einen objektiven Wertbegriff und sogar ein höchstes Gut, aufgrund dessen alle weiteren Dinge wertvoll sind. Offensichtlich kann man dann auch Erkenntnis davon haben, aber es ist nicht unmittelbar klar welche Rolle diese Erkenntnis im Rahmen der aristotelischen Theorie spielt. Sonst scheint Aristoteles eine Art Wahrheit in Bezug auf was moralisch wichtig ist in einer bestimmten Situation anzuerkennen, aber es ist unklar worin sie besteht und wie wir sie kennen können. Sind Tugenden auch eine Art Erkenntnisformen, in dem Sinne, dass wir, dadurch dass wir eine gewisse Tugend haben, allgemeine oder spezifische Erkenntnis haben, die uns in die Lage stellt, gut zu handeln? Wir werden die diesbezüglich wichtigen Abschnitten aus der Nikomachischen Ethik langsam lesen und analysieren.

Wir werden die Nikomachische Ethik in der Übersetzung von S. Broadie und C. Rowe, Aristotle: Nicomachean Ethics (Oxford, 2000) lesen.

 

     

 

 

 

 

 

 

 


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