Fakultät für Philosophie, Wissenschaftstheorie und Religionswissenschaft
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Jörg Noller

Dr. Jörg Noller

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Aufgabengebiet

Schwerpunkte:

Systematisch: Philosophie der Person, Philosophie der Freiheit, Philosophie des Geistes, Philosophie der Natur, Metaphysik, Hermeneutik.

Historisch: Augustinus, Thomas von Aquin, Descartes, Locke, Leibniz, Hume, Kant, Früher Idealismus, Hegel, Schelling, Kierkegaard, Scheler, Heidegger.

Interdisziplinär: Ideengeschichte, Rezeptions- und Transformationsgeschichte, Philosophie und Literatur.

Kontakt

Enzianstraße 5
85748 Garching

Telefon: +49 (0) 89 / 2180 - 2839

Website: www.joerg-noller.de

Sprechstunde:
nach der Veranstaltung

Weitere Informationen

Aktuelle Lehrveranstaltung (LSF).

Redaktion: Philosophisches Jahrbuch.

Habilitationsprojekt: Personale Lebensformen

Das Forschungsprojekt setzt an der Intuition an, dass im Begriff der Person
ontologische und praktische Identität aufs Engste miteinander
zusammenhängen. In der gegenwärtigen Debatte um die Identität von Personen
wurde diese konstitutive Dopplung häufig außer Acht gelassen, indem beide
Arten von Identität getrennt behandelt wurden. Entgegen dieser Tendenz,
personale Identität entweder nur durch Rekurs auf rein ontologische oder
praktische Verhältnisse zu erklären, will das Forschungsvorhaben
komplementär dazu die ontologische und praktische Identität der Person aus
ihrem spezifischen Verhältnis weiter verständlich machen. Die Leitfrage des
Projekts lautet insofern: Kann der Zusammenhang von ontologischer und
praktischer Identität durch Rekurs auf einen bestimmten Formaspekt geklärt
werden, der mit dem spezifischen Leben, das Personen normalerweise führen,
zu tun hat? Die Einheit beider Zugänge soll durch die Entwicklung eines
Begriffs der personalen Lebensform plausibilisiert und weiter expliziert
werden. Meine Argumentation ist dabei die folgende: „Person“ ist ein
sinnvoller, nicht weiter (etwa auf bloße Subjektivität) reduzierbarer
Begriff, der den Begriff des Lebens zwar voraussetzt, diesen aber auf eine
bestimmte Art ‚fortsetzt‘ und transformiert. Diese Fortsetzung soll
freiheitstheoretisch verstanden werden, insofern Personen höherstufige
selbst- und fremdbezügliche Lebewesen sind.

 

Curriculum Vitae/Publikationen