Fakultät für Philosophie, Wissenschaftstheorie und Religionswissenschaft
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Internationale Tagung: Freiheit nach Kant: Tradition - Rezeption -
Transformation - Aktualität

Vom 8.-10.12.2016 findet an der Ludwig-Maximilians-Universität München eine internationale Tagung zum Freiheitsproblem im Ausgang von Kant statt, die vom LS I organisiert wird. Gemäß ihrem historisch-systematischen
Forschungsinteresse gliedert sich die Tagung in vier Teile, wobei Kants Freiheitsbegriff im Rahmen der Leitbegriffe Wille, Willkür, Autonomie und Vernunft verortet werden soll. Die Tagung setzt sich zum Ziel, Kants Freiheitsbegriff historisch-systematisch möglichst umfassend zu untersuchen und zwar durch Bezug auf

- vorkantische Freiheitstheorien, vor deren Hintergrund Kants Freiheitsbegriff erst sein spezifisches Profil erhält;
- Kants Freiheitsbegriff selbst, wie er in seinen verschiedenen Werken entwickelt wird;
- zentrale Freiheitsentwürfe des deutschen Idealismus im Ausgang von und in Auseinandersetzung mit Kant (Ulrich, Creuzer, Schmid, Reinhold, Schiller, Jacobi, Fichte, Schelling, Hegel, Schopenhauer);
- die systematische Relevanz von Kants Freiheitsbegriff mit Blick auf die gegenwärtige Freiheitsdebatte analytischer Prägung (Akteurskausalität, Kompatibilismus).

Eine Anmeldung ist bis zum 1.12.2016 möglich unter der Adresse

www.kant2016.philosophie.uni-muenchen.de/anmeldung

Für Studenten und Doktoranden der LMU besteht außerdem die Möglichkeit der Teilnahme an einem Workshop mit Prof. Dr. Karl Ameriks (Notre Dame) zum Thema "Kant on Autonomy". Eine Anmeldung mit einer kurzen Angabe des
Interesses ist bis zum 1.12.2016 möglich unter joerg.noller@lrz.uni-muenchen.de.

Lehrprojekt: „Digitale Dokumentation, Erschließung und Vernetzung von Seminarinhalten“ im SoSe 2016

Im Sommersemester 2016 wird am Lehrstuhl I ein neuartiges Lehrkonzept erprobt, welches verschiedene digitale Medien mit traditionellen Seminarformen verbindet. Das Projekt wird gefördert im Rahmen von “Lehre@LMU”. Die Homepage des Projekts lautet www.blogseminar.net.

Fortsetzung des Münchner Philosophischen Kolloquiums zu Thema "Personen"

In Anknüpfung an das 1. Münchner Philosophische Kolloquium (MPK) zum Thema "Was sind und wie existieren Personen?" finden in diesem Sommersemester drei weitere Vorträge namhafter Referenten statt:

Montag, 18.4.2016, 18-20 Uhr, Raum A 125: Anne Sophie Meincke (Exeter): “Human Persons: A Process View”

Donnerstag, 28.4.2016, 18-20 Uhr, Raum M210: Marya Schechtman (Chicago): “Practice and Identity: An Anthropological View of Persons”

Mittwoch, 4.5.2016, 18-20 Uhr, Raum M210: Michael Quante (Münster): “Autonomie und Verantwortung: Zur evaluativen Verfasstheit menschlichen Personseins”

Forschungsstelle Religionsphilosophie zwischen Kant und Schelling

Dr. Amit Kravitz (Jerusalem) wird als Postdoc-Fellow die drittmittelfinanzierte Forschungsstelle leiten.

Sammelband zum Ganph-Kongress 2013 in Vorbereitung

Vom 7.-11. Oktober 2013 richtete Thomas Buchheim als amtierender erster Vorsitzender der Gesellschaft für antike Philosophie (Ganph) den im Dreijahresturnus stattfindenden Kongress der Gesellschaft aus. Die Beiträge des Kongresses sollen im Sammelband "Körper: Σῶμα und corpus in der antiken Philosophie und Literatur" publiziert werden.

Sommersemester 2013

Im Sommersemester 2013 (April bis Juli) folgt Prof. Buchheim der Einladung auf eine

Internationale Forschungsgastprofessur an der Graduate School of Human and Environmental Studies der Staatlichen Universität Kyoto in Japan.

Das Forschungsprojekt widmet sich dem Generalthema der menschlichen Freiheit unter der Überschrift ‚Die Freiheit als ethisches und ontologisches Prinzip’ (rinriteki sonzairunteki genri soshite no jyu).

Im Zentrum steht die Frage, welche ontologischen Implikationen für den Bau der Welt sich aus der Annahme ergeben, dass Freiheit tatsächlich als ein unentbehrliches Prinzip für unsere am ethisch Richtigen orientierten Handlungen fungiert. Insbesondere Leibniz, Kant, Schelling und Heidegger liefern Stücke zu dem Mosaik, demzufolge das, was wirklich ist, Gesichtszüge trägt, die der Freiheit des Menschen nicht ungünstig sind.

Der Forschungsaufenthalt in Kyoto setzt eine Zusammenarbeit fort, die mit Prof. Abe Hiroshi von der Universität Kyoto, 2011-2012  Humboldtstipendiat am Lehrstuhl I, in Gang gebracht wurde.


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