Fakultät für Philosophie, Wissenschaftstheorie und Religionswissenschaft
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Analytische Philosophie

Die analytische Philosophie hat sich im 20. Jahrhundert - vor allem im anglo-amerikanischen Raum - unter dem Einfluß von Philosophen wie Gottlob Frege, Betrand Russell, G.E. Moore, Ludwig Wittgenstein sowie den Philosophen des Wiener Kreises als entscheidendes Paradigma etabliert. Als wesentlich erwies sich dabei der sogenannte linguistic turn. Diese methodische Wende zum Sprachlichen in der Philosophie ist charakterisiert durch die begriffliche und formallogische Analyse der Sprache und des Sprachgebrauchs, die sowohl im Bereich der theoretischen als auch in der praktischen Philosophie vielfältige Anwendung fand.

Beide Teildisziplinen sind am Philosophie-Department in Lehre und Forschung in ihrer ganzen Breite repräsentiert. In der praktischen Philosophie werden regelmäßig Lehrveranstaltungen in der Ethik (Metaethik, normative und angewandte Ethik), Handlungstheorie und Theorie der rationalen Entscheidungstheorie sowie der politischen Philosophie angeboten.

Das Angebot in der theoretischen Philosophie umfasst Veranstaltungen in der Sprachphilosophie, Erkenntnistheorie (s.u.), Ontologie (s.u.) und Philosophie des Geistes. Eine wichtige Besonderheit stellt dabei die inhaltliche und personelle Verbindung mit dem PLW-Seminar dar, das darüber hinaus eine vertiefte Ausbildung im Bereich der Logik und Wissenschaftstheorie ermöglicht.